Sonnenschutz
Die Sonne schenkt Licht und Wohlbefinden, doch UV-Strahlen können die Haut auch schädigen. Deshalb ist es wichtig, einen geeigneten Sonnenschutz zu verwenden, der auf die Intensität der Sonneneinstrahlung, die ausgeübte Tätigkeit und die Dauer des Aufenthalts in der Sonne abgestimmt ist.
Die Sonne – Freund und Feind
Die Sonne ist wichtig für unser Wohlbefinden und für die Bildung von Vitamin D. Eine übermäßige Exposition gegenüber UV-Strahlen, die Teil der Sonnenstrahlung und unsichtbar sind, kann jedoch zur Hautalterung und zu Hautschäden führen.
Vitamin D, auch als „Sonnenvitamin“ bekannt, ist für gesunde Knochen, Muskeln und ein funktionierendes Immunsystem unerlässlich. Der Körper produziert etwa 80 % des benötigten Vitamin D durch Sonneneinstrahlung. Üblicherweise genügen 15 bis 20 Minuten täglicher Sonnenexposition von Gesicht, Händen und Armen, wobei die heißesten Tagesstunden gemieden werden sollten. Die restlichen 20 % werden über die Ernährung aufgenommen, insbesondere durch fettreichen Fisch, Eier und Leber. Ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit dunkler Haut haben ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Solarien sind keine wirksame Quelle für Vitamin D.
UV-Strahlung
UV-Strahlen werden in drei Arten eingeteilt:
- UVA (95%): Sie dringen tiefer in die Haut ein und sind hauptsächlich für die Hautalterung verantwortlich.
- UVB (5 %): Sie wirken auf die obersten Hautschichten, können Sonnenbrand verursachen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen.
- UVC: Sie werden von der Atmosphäre abgefangen und erreichen normalerweise nicht die Erdoberfläche.
Eine übermäßige Sonnenexposition ohne ausreichenden Schutz kann zu Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung, Augenschäden und einem erhöhten Risiko für Hautkrebs führen. Denken Sie daran: Die Haut hat ein Gedächtnis, und Sonnenschäden summieren sich im Laufe der Zeit.
Website der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz zur ultravioletten Strahlung:
https://umwelt.provinz.bz.it/de/strahlung/ultraviolette-strahlung
Sonnenschutz in 10 einfachen Regeln
- Schützen Sie sich immer, nicht nur am Meer: Auch in den Bergen, in der Stadt und an bewölkten Tagen sind UV-Strahlen vorhanden.
- Vermeiden Sie die Sonne während der heißesten Stunden, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr.
- Schatten hilft, reicht aber nicht aus: Sand, Wasser, Schnee und helle Oberflächen reflektieren UV-Strahlen.
- Tragen Sie schützende Kleidung, vorzugsweise locker sitzende Kleidungsstücke mit dicht gewebten Stoff sowie einen Hut.
- Schützen Sie Ihre Augen mit einer Sonnenbrille mit UV400-Schutz.
- Verwenden Sie eine für Ihren Hauttyp geeignete Sonnencreme, mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 bei empfindlicher Haut und für Kinder.
- Tragen Sie die Sonnencreme großzügig auf alle unbedeckten Hautstellen auf, bevor Sie ins Freie gehen.
- Erneuern Sie den Sonnenschutz regelmäßig, insbesondere nach dem Baden, nach körperlicher Aktivität oder starkem Schwitzen.
- Keine Sonnencreme schützt zu 100 %: Begrenzen Sie daher dennoch die Zeit, die Sie in der Sonne verbringen.
- Kinder benötigen besonderen Schutz: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, verwenden Sie schützende Kleidung und tragen Sie stets einen hohen Sonnenschutz auf.
Kontakte
Sektion für Umweltmedizin
Adresse:
Amba Alagistraße 33, 4. Stock
39100 Bozen (BZ)
- Tel.: +39 0471 436083
- E-Mail: umwelt.med@sabes.it
- PEC: prevention@pec.sabes.it
- Web: https://www.sabes.it/de/sektion-fuer-umweltmedizin
Öffnungszeiten
Montag-Freitag 9:00 - 12:00 Uhr
Klemens Hitthaler
Koordinator der Techniker für die Vorbeugung
Amba Alagistraße 33, 4. Stock
39100 Bozen (BZ)